Die nüchteren Daten und Fakten:
unfallfrei, seit 25 Jahren kein Winterbetrieb, original 35900 km belegt durch das originale KD-Heft und allen Rechnungen der Arbeiten und Inspektionen der letzten 15 Jahre bei Aston Martin Stuttgart. Der Gesamtzustand des DB7 V12 Volante eignet sich für Sammler und/oder Genießer, die beides können - dieses traumhaft schöne Cabriolet in ihrer Garage bewundern, und darüber hinaus hin und wieder unter besten Bedingungen gepflegte, stressfreie Ausfahrten unternehmen.
* 12-Zylinder-Motor mit 420 PS und Automatikgetriebe
* Blau-Metallic mit beigem Lederinterieur
* Vollständige Servicehistorie/2 Vorbesitzer
* Xenon-Scheinwerfer und Leichtmetallfelgen
* Elektrisch verstellbare und beheizbare Sitze
* Automatische Klimaanlage und Tempomat
* Traktionskontrolle und Frontairbags für erhöhte Sicherheit
Man könnte meinen, ein Aston Martin DB7 V12 Volante sei eigentlich kein Automobil, sondern eine Art mobile britische Staatsangelegenheit.
Und wenn man dann vor einem Exemplar aus dem ehrwürdigen Jahr 2001 steht, in jenem Islay Blue Metallic, das aussieht, als hätte sich die schottische Abenddämmerung persönlich auf den Lack gelegt, beginnt man zu ahnen:
Dieses Auto wurde nicht nur einfach gebaut – es wurde komponiert.
Der Wagen hat nur 35.900 Kilometer auf dem distinguierten Rücken. Das ist für einen V12 ungefähr so viel wie ein ausgedehnter Sonntagsspaziergang für eine englische Dogge: eigentlich nur Aufwärmen. Man spürt, dass dieser Motor – zwölf Zylinder, so herrlich kultiviert wie ein Oxford-Professor und gleichzeitig so entschlossen präsent wie ein Opernbariton – stets darauf gewartet hat, dass jemand ihn wirklich ausführt.
Dann öffnet man die Tür. Und plötzlich schlägt einem die Conolly-Volllederkabine in Beige entgegen – dieser Duft, den man in modernen Autos vergeblich sucht, weil er nicht von vegan synthetisierten Sitzen kommt, sondern von echten, ehrlichen, britischen Rinderhäuten.
Ein Interieur, so weich gezeichnet, dass man meint, es sei eher ein Gentlemen’s Club in Mayfair als ein Cockpit. Der Volante zeigt sich offenherzig, wenn das Verdeck weicht: dann rollt er so sanft ab, wie ein aristokratischer Landadeliger in bequemem Tweedjackett.
Die Linien – für die Ewigkeit vorgesehen – sind nicht modisch, sondern majestätisch.
Dieses Auto versucht gar nicht erst, modern zu wirken. Es ist einfach schön. Und zwar so selbstverständlich, dass man sich fragt, warum wir überhaupt je aufgehört haben, wirklich schöne Autos so zu zeichnen.
Am Fahrersitz angekommen, weiß man: Das ist kein Sportwagen für die Rennstrecke. Das ist ein Reisewagen, ein Transpapid mit V12. Ein „Wenn-schon-dann-richtig“-Mobil. Der mächtige V12 da vorn – immer so, als wüsste er, dass seine Aufgabe nicht Raserei, sondern Erhabenheit ist.
Kurzum: Dieser Aston Martin DB7 V12 Volante ist einer jener seltenen Glücksfälle, in denen Technik, Eleganz und britisches Understatement zu einer bewegten Poesie verschmelzen. Ein Auto, das nicht älter wird, sondern reifer. Und das darauf wartet, jemanden kennenzulernen, der einen britischen Gentleman der Oberklasse mit Haltung zu schätzen weiß.
Und genau so fährt er sich auch. Wie ein Gentleman mit dem steten Wissen um sein Können, das er wie einen Pelz nach innen trägt.
mit besten Empfehlungen
Ihr dls-team